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 Deutschsprachige Innenminister in
 Luxemburg 

 "Die Weltordnung spielt verrückt. Umso
 wichtiger ist es, dass die Menschen
 sich geborgen und sicher fühlen können.
 Das ist auch die Aufgabe der Innenmini-
 ster. Deshalb ist dieses Treffen so wi-
 chtig. Gemeinsam sind wir stärker!" -
 so Luxemburgs Minister für innere Ange-
 legenheiten, Léon Gloden.
 
 Auf Einladung des luxemburgischen Mini-
 sters für innere Angelegenheiten,
 Léon Gloden, sind die deutsch-
 sprachigen Innenminister am 27. und 28.
 April 2026 in Luxemburg zusammenge-

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 Luxemburg 

 kommen. Neben Minister Gloden nahmen
 der deutsche Bundesminister des Innern,
 Alexander Dobrindt, der österreichische
 Bundesminister für Inneres, Gerhard
 Karner, der schweizerische Bundesrat
 und Vorsteher des Eidgenössischen Jus-
 tiz- und Polizeidepartements, Beat
 Jans, der liechtensteinische Minister
 für Inneres, Wirtschaft und Sport,
 Hubert Büchel, sowie der EU-Kommissar
 für Inneres und Migration, Magnus Brun-
 ner, an dem Austausch teil.
 
 Mit diesem Treffen auf Schloss Bourg-

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 Luxemburg 

 linster haben die deutschsprachigen
 Innenminister ihre enge und ver-
 trauensvolle Zusammenarbeit in den
 Bereichen Innere Sicherheit, Migration,
 Schengen und Resilienz erneut unter-
 strichen. Die gemeinsamen Prioritäten
 wurden bekräftigt und die Partnerschaft
 weiter gestärkt.
 
 Die Bekämpfung der internationalen
 Drogenkriminalität zählt weiterhin zu
 den zentralen sicherheitspolitischen
 Herausforderungen. Hochorganisierte,
 international agierende Netzwerke

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 Luxemburg 

 nutzen globale Handels- und Logistik-
 strukturen, was eine koordinierte Ant-
 wort auf europäischer Ebene erfordert.
 Es wurde vereinbart, die Zusammenarbeit
 weiter zu intensivieren, insbesondere
 im Bereich der Logistik-Hubs mit Fokus
 auf Binnenhäfen und die European Ports
 Alliance. Der Informationsaustausch
 soll weiter gestärkt werden, unter dem
 Leitmotiv "Gemeinsam gegen die Krimi-
 nalität". Ferner hat Luxemburg den
 Teilnehmern den sogenannten admini-
 strativen Ansatz (Approche admini-
 strative) präsentiert, um auf

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 Deutschsprachige Innenminister in
 Luxemburg 

 Verwaltungsebene gegen organisierte
 Kriminalität vorzugehen. Auch die
 missbräuchliche Nutzung von Drohnen
 wurde als wachsende sicherheitspo-
 litische Herausforderung bestätigt.
 
 Gegenstand der Gespräche im Rahmen des
 Treffens waren auch die Grenzkontrollen
 der Bundespolizei und Lösungen, um die
 Auswirkungen auf die Grenzregionen
 gering zu halten.
 
 In Bezug auf die Umsetzung des euro-
 päischen Asyl- und Migrationspakts

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 Luxemburg 

 betonten die Minister die gemeinsame
 Verantwortung der EU-Mitgliedstaaten
 und Schengen assoziierte Staaten.
 Ebenso wurde die neue EU-Visa-Strategie
 von Januar 2026 begrüsst, insbesondere
 im Hinblick auf die Nutzung von Artikel
 25a des EU-Visa-Kodex.
 
 Angesichts zunehmender extremer
 Wetterereignisse und der veränderten
 geopolitischen Lage teilten die
 Minister die Einschätzung, dass ein
 verstärkter Fokus auf Resilienz
 notwendig ist.

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 Deutschsprachige Innenminister in
 Luxemburg 

 Léon Gloden unterstrich bei
 dieser Gelegenheit die gute Zusam-
 menarbeit mit den deutschsprachigen
 Ländern und die Wichtigkeit Schengens
 Schengen must be alive!
 
 Binnengrenzkontrollen müssen zeitlich
 befristet und die Ausnahme bleiben. Mit
 der ersten EU-Visa-Strategie wurde ein
 wichtiges Instrument vorgelegt, der
 Visa-Hebel muss endlich positiv ange-
 wendet werden, dies ist auch eine Frage
 der Glaubwürdigkeit europäischer
 Politik. Resilienz bedeutet für uns

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 Deutschsprachige Innenminister in
 Luxemburg 

 zugleich, die Einsatzbereitschaft auf
 allen Ebenen zu stärken und den
 Whole-of-Government- und
 Whole-of-Society-Ansatz zu fördern. Wir
 sollten auf mögliche Worst-Case-
 -Szenarien vorbereitet sein, um die
 Widerstandsfähigkeit unserer Gesel-
 lschaft nachhaltig zu sichern."
 
 Alexander Dobrindt bekräftigte: "Wir
 bringen die Migrationspolitik in Europa
 konsequent auf Kurs. Gemeinsam mit den
 deutschsprachigen Ländern und unseren
 Nachbarn setzen wir auf wirksame Rück-

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 Deutschsprachige Innenminister in
 Luxemburg 

 führungen, verlässliche Vereinbarungen
 mit Drittstaaten und eine enge sich-
 erheitspolitische Verzahnung. Parallel
 stärken wir unsere Sicherheitsarchi-
 tektur: von präziser polizeilicher
 Partnerschaft bis zur entschlossenen
 Abwehr hybrider Bedrohungen wie
 Drohnen."
 
 Der Asylpakt ist notwendig und richtig,
 wird aber nicht alle Probleme sofort
 lösen. Daher sind Rückkehrzentren und
 Asylverfahren ausserhalb Europas ein
 weiterer wesentlicher Schritt, um

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 Deutschsprachige Innenminister in
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 Europa sicher und widerstandsfähig zu
 machen.", so Innenminister Gerhard
 Karner.
 
 Beat Jans betonte: "Die Sicherheit
 unserer Bürgerinnen und Bürger können
 wir nur gemeinsam schützen. Wir müssen
 deshalb den Informationsaustausch
 verbessern und den Kampf auch gegen die
 organisierte Kriminalität verstärken.
 Der Austausch unter den deutschsprach-
 igen Ländern und mit EU-Kommissar
 Magnus Brunner zu diesen Themen ist
 sehr wertvoll. So können wir als nicht

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 Deutschsprachige Innenminister in
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 EU-Mitglied unsere Interessen ein-
 bringen."
 
 Hubert Büchel unterstrich: "Die
 Gewährleistung der inneren Sicherheit
 vor dem Hintergrund der aktuellen
 geopolitischen Entwicklungen wird
 zunehmend komplexer. Als Kleinstaat
 können wir die damit verbundenen
 Herausforderungen nur im Verbund mit
 verlässlichen Partnern bewältigen,
 weshalb dieses Treffen für
 Liechtenstein von besonderem Wert ist."
 

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 Magnus Brunner hob hervor: "Die
 Sicherheit der Europäerinnen und
 Europäer hat für uns oberste Priorität.
 Das gelingt nur durch entschlossene und
 enge Zusammenarbeit über unsere
 Binnengrenzen hinweg. Das Treffen
 bietet eine sehr gute Gelegenheit, über
 neue Massnahmen zur Bekämpfung der
 organisierten Kriminalität und das
 Mandat von Europol zu beraten und die
 letzten Schritte der Reform unseres
 europäischen Migrationssystems
 vorzubereiten."
 

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 Im Rahmen des Treffens der
 deutschsprachigen Innenminister in
 Luxemburg fand am ersten Tag auch eine
 Besichtigung des Schengen-Museums in
 Schengen sowie des Museumsschiffs "MS
 Princesse Marie-Astrid", auf dem 1985
 das Schengen-Abkommen unterzeichnet
 wurde, statt.  Am zweiten Tag wurden
 die Minister vom Grossherzog in Audienz
 empfangen.
 
 Ziel des jährlich in einem der
 Herkunftsländer der jeweiligen Minister
 stattfindenden Treffens ist es, die

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 Deutschsprachige Innenminister in
 Luxemburg 

 Zusammenarbeit in den Bereichen Innere
 Sicherheit, Migration und Resilienz
 nachhaltig zu stärken und gemeinsame,
 abgestimmte Massnahmen
 weiterzuentwickeln.
 









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